WENN LEERE ZIMMER ZUR CHANCE WERDEN: BEBO CONVERT VS. KLASSISCHE HOTEL FINANZIERUNG
29. Oktober 2025 | Lesezeit: 7 Minuten
Wenn klassische Finanzierungen an Grenzen stoßen - und neue Modelle Chancen eröffnen
Steigende Kosten, unsichere Nachfrage und Fachkräftemangel setzen die Hotellerie massiv unter Druck. Laut einem aktuellen AHGZ-Artikel und dem der HOGA-Beratung in Bayern haben viele Betriebe mit zunehmend sinkenden Margen und gestiegenen Energie- sowie Personalkosten zu kämpfen. Gleichzeitig erwarten Gäste moderne Ausstattungen, digitale Services und nachhaltige Konzepte. Der Investitionsbedarf ist groß, die Spielräume im Budget dagegen oft klein (ÖGZ, 2025). Doch wie lassen sich diese Investitionen stemmen? Bankdarlehen sind heute oft mit hohen Anforderungen verbunden und lassen sich nicht immer kurzfristig realisieren so die Fachplattform Finanzierung.com.
Dabei liegt ein Teil der Lösung längst im Haus verborgen: Dein Leerstand. Im Schnitt bleiben rund 30% der Zimmerkapazitäten in Hotels unverkauft. Ein enormes Potenzial, das bisher ungenutzt bleibt. Genau hier setzt bebo convert von Beyond Bookings an: Eine innovative Lösung, bei der Hotels unverkaufte Zimmer als Zahlungsmittel einsetzen, um Lieferantenrechnungen zu begleichen – bargeldlos und ohne die eigene Liquidität zu belasten.
In diesem Artikel zeigen wir, wie klassische Finanzierungen wie Bankdarlehen und Leasing funktionieren und wie bebo convert als innovative Ergänzung Hoteliers neue Wege eröffnet, um Projekte umzusetzen und Chancen zu nutzen.
Klassische Finanzierungsmethoden in der Hotellerie - Bankdarlehen und Leasing
Traditionell greifen Hotels bei Investitionen vor allem auf zwei Wege zurück: Bankdarlehen und Leasing. Beide Modelle sind etabliert und haben ihre Berechtigung, stellen Hoteliers jedoch vor unterschiedliche Anforderungen – insbesondere, wenn es um die Liquidität und Flexibilität geht (IHK Cottbus, o.D.).
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Bankdarlehen/Bankkredit - großes Kapital, hohe Hürden
Der Bankkredit ist der Klassiker unter den Finanzierungsinstrumenten. Er eröffnet Zugang zu erheblichen Summen, die für Neubauten, Käufe oder umfassende Renovierungen benötigt werden. Doch dieser Zugang ist an hohe Bedingungen geknüpft: Die Banken erwarten in der Regel hohe Eigenmittel und eine solide Bonität, so sind eine ausreichende Eigenkapitalquote und bankübliche Sicherheiten oft Grundvoraussetzung für langfristige Kredite. Für viele Hotels sind diese Hürden schwer zu nehmen, gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten (IHK Arnsberg, o.D.). Zwar gibt es öffentliche Förderdarlehen, die durch längere Laufzeiten, Tilgungszuschüsse oder zinsgünstige Konditionen entlasten können. Dennoch bleibt: Wer ein Bankdarlehen nutzt, verpflichtet sich zu festen Zins- und Tilgungszahlungen, die über mehrere Jahre laufen können (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, o.D.).
Leasing - flexibel und liquiditätsschonend
Eine zunehmend beliebte Alternative ist Leasing. Im Unterschied zum Kredit bleibt das geleaste Gut, beispielsweise Möbel, Technik oder Fahrzeuge, im Eigentum des Leasinggebers. Das Hotel zahlt regelmäßig Raten und nutzt die Ausstattung für einen festgelegten Zeitraum (WWS Gruppe, o.D.).
Der große Vorteil: Die Raten können als Betriebsausgaben gelten und sind somit steuerlich absetzbar und bleiben über die gesamte Laufzeit konstant. Für Hoteliers bedeutet das eine hohe Planungssicherheit und vor allem: Keine hohen Einmalzahlungen, die das Budget belasten. Viele Anbieter übernehmen zudem die komplette Abwicklung, was zusätzlich bürokratischen Aufwand erspart. Natürlich gibt es hier Grenzen. Am Ende der Laufzeit können Zusatzkosten anfallen und über die gesamte Vertragsdauer betrachtet ist Leasing meist teurer, als wenn die Investition direkt aus vorhandenen liquiden Mitteln bezahlt würde (Höfler, 2023). In Niedrigzinsphasen kann daher ein klassischer Kredit finanziell die günstigere Wahl sein. Damit zeigt sich: Auch wenn Leasing kurzfristig entlastet, bleibt die Frage, welche Alternative es gibt, um Investitionen ohne Kapitalbindung und Zinsbelastung zu realisieren.
Innovativer Ansatz: bebo convert von Beyond Bookings
Neben diesen klassischen Finanzierungswegen etabliert sich in der Hotellerie ein ganz neuer Ansatz: bebo convert von Beyond Bookings. Die Idee dahinter ist einfach, aber wirkungsvoll: Unverkaufte Hotelzimmer werden zur Währung.
Im Schnitt bleiben rund 30% der Zimmer in den deutschen Hotels leer, das entspricht etwa 50 Millionen ungenutzten Übernachtungen pro Jahr. Dieses ungenutzte Potenzial versteht bebo convert als „stilles Kapital“ und macht es für Investitionen verfügbar. So können mit leerstehenden Zimmern die Lieferantenrechnungen beglichen werden – bargeldlos und ohne dabei die eigene Liquidität zu reizen.
Der Prozess ist ganz einfach: Wir von Beyond Bookings übernehmen für Dich Deine Lieferantenrechnungen oder ungeplante Ausgaben, die Dein Budget zusätzlich belasten würden, beispielsweise Investitionen in neue Ausstattungen. Im Gegenzug stellst Du uns dafür einen kleinen Teil Deiner leerstehenden Zimmer zur Verfügung, die Du ohnehin nicht verkauft hättest.
Das Besondere: Für das Hotel fließt dabei kein Geld ab. Statt Liquidität zu binden oder Kredite aufzunehmen, werden Investitionen über Leerstand finanziert. Gleichzeitig entsteht ein zusätzlicher Nutzen: Gäste, die über bebo convert ins Haus kommen, generieren Inhouse-Umsatz in Gastronomie, Spa oder Bar.
Klassische Finanzierung im Vergleich zu bebo convert
Bankdarlehen, Leasing und bebo convert sind drei unterschiedliche Wege, Investitionen in der Hotellerie zu realisieren. Jedes davon hat seine Stärken, aber auch Grenzen. Entscheidend ist, welches Ziel ein Hotel verfolgt und wie es um die eigene Liquidität steht.
Bankdarlehen sichern großen Kapitalbedarf ab und bieten langfristig Planungssicherheit, verlangen aber hohe Eigenmittel und binden durch Zins- und Tilgungsraten über Jahre hinweg. Leasing verschafft Flexibilität und entlastet das Budget kurzfristig, bringt aber laufende Kosten mit sich und lässt Hotels nicht sofort Eigentümer der angeschafften Güter werden.
bebo convert bricht mit diesem Muster. Statt Kapital aufzunehmen oder Raten zu bedienen, setzen Hotels auf das, was ohnehin schon vorhanden ist: Leerstand. Rechnungen werden mit unverkauften Zimmern beglichen, die sonst keine Einnahmen gebracht hätten. So entsteht finanzielle Freiheit, ohne Kapitalabfluss und zusätzlich neue Umsätze durch Gäste im Haus.
Die drei Ansätze zeigen: Hotels haben heute mehr Möglichkeiten denn je, Investitionen zu finanzieren, von klassischen Wegen bis hin zu neuen, innovativen Konzepten.
Fazit
In der Hotellerie gibt es nicht die eine richtige Finanzierungsstrategie. Bankdarlehen sind unverzichtbar, wenn es um große Summen und langfristige Projekte geht. Leasing schafft Flexibilität und ist besonders bei der Ausstattung und Technik ein bewährtes Instrument. Doch beide Wege schränken das Hotel finanziell ein, indem sie entweder die Bilanz belasten oder Kapital binden. bebo convert eröffnet hier einen neuen Spielraum: Investitionen werden möglich, ohne die eigene Liquidität zu belasten und gleichzeitig entsteht zusätzlicher Umsatz durch Gäste, die sonst gar nicht gekommen wären. Für viele Hotels bedeutet das: Endlich investieren, ohne sich finanziell zu überlasten.
Am Ende geht es also nicht um ein „Entweder-oder“, sondern um ein intelligentes Zusammenspiel klassischer und innovativer Ansätze. Wer bebo convert in seine Finanzierungsstrategie integriert, erweitert damit sein Handlungsspektrum und wandelt Leerstand in Wachstum.
Dass bebo convert in der Hotellerie funktioniert, zeigen die Erfahrungen zahlreicher Betriebe, die mit der Lösung bereits erfolgreich investiert und Liquidität gewonnen haben:
Für mich ist Beyond Bookings wie ein Darlehen mit negativem Zins: Ein Modell, das mehr zurückgibt, als es kostet – und ich bin sicher, dass ich noch viele weitere Investitionen mit bebo convert umsetzen werde.“
Quellenverzeichnis:
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. (o. D.). Tourismusfinanzierung plus. Förderdatenbank. https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Land/Baden-Wuerttemberg/tourismusfinanzierung-plus
Dehoga. (2025, 26. Februar). Hotellerie und Gastronomie unter Druck – Gastgeber Bayern. https://www.gastgeber.bayern/hotellerie-und-gastronomie-unter-druck/#:~:text=Sollten%20Gastgeber%20Kreditmittel%20%C3%BCber%20ihre,Gutachtens
Finanzierung.com GmbH. (o. D.). Finanzierung in der Gastronomie: neue Chancen für Hoteliers und Gastronomen. https://finanzierung.com/newsroom/gastro-finanzierung/
Höfler, K. (2023). Möbelleasing: Haben ohne zu besitzen. Falstaff.com. https://www.falstaff.com/profi/newsbeitrag/moebelleasing-haben-ohne-zu-besitzen/
IHK Arnsberg Hellweg-Sauerland. (o. D.). Unternehmensfinanzierung. https://www.ihk-arnsberg.de/Alternative_Finanzierungsformen_fuer_den_Mittelstand.HTM
IHK Cottbus. (o. D.). Gängige Finanzierungsinstrumente. https://www.ihk.de/cottbus/unternehmensentwicklung/foerderung-und-finanzierung/gaengige-finanzierungsinstrumente
ÖGZ. (2025, 19. Januar). Hoteltrendbericht 2025: Erwartungen und Erkenntnisse | gast.at – erfolgreich gastgeben. https://www.gast.at/gastro-hotel/hoteltrendbericht-2025-erwartungen-und-erkenntnisse-54988/
WWS Gruppe. (o. D.). Leasing für Hoteliers und Co.: Wichtige Bilanzfrage klären. https://www.wws-gruppe.de/de/news-infos/pressespiegel/pressespiegel-beitrag-lesen/leasing-fuer-hoteliers-und-co-wichtige-bilanzfrage-klaeren/
Zwink, H. (2025, 16. Oktober). Marktanalyse I Vollhotellerie : Betriebsergebnisse gehen deutlich zurück. AHGZ. https://www.ahgz.de. https://www.ahgz.de/hotellerie/news/marktanalyse-i-vollhotellerie-betriebsergebnisse-gehen-deutlich-zurueck-317075
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