LEERSTAND NEU DENKEN: WIE BEYOND BOOKINGS UNVERKAUFTE ZIMMER NUTZBAR MACHT
11. März 2026 | Lesezeit: 7 Minuten
Warum Beyond Bookings leerstehende Zimmer nicht abschreibt und wie bebo convert Hotels neue Möglichkeiten eröffnet
Leerstand gehört zu den größten, gleichzeitig aber auch zu den am wenigsten offen diskutierten Herausforderungen der Hotellerie. Jede Unterkunft kennt freie Zimmer, egal, wie gut das Revenue Management arbeitet. Doch anstatt die Kapazitäten einfach abzuschreiben, stellt sich eine viel spannendere Frage: Wie lässt sich Leerstand sinnvoll nutzen?
Genau hier liefert Beyond Bookings mit bebo convert eine innovative Lösung. Im Gespräch mit Christian Badenhop erklärt Gründer Alexander Blancke im Certified Podcast, warum er Leerstand nicht als Verlust versteht, sondern als ungenutzte Ressource und wie Hotels leere Zimmer in echten Wert wandeln können. Das Konzept ermöglicht es, unverkaufte Zimmer als Währung zu nutzen, um Lieferantenrechnungen zu bezahlen und so Investitionen umzusetzen, unabhängig vom eigenen Budget.
In diesem Blogartikel fassen wir die wichtigsten Gedanken aus dem Podcast zusammen und erläutern, wie bebo convert Hotels dabei unterstützt, Leerstand aktiv und gewinnbringend zu nutzen.
Beyond Bookings: Die Idee hinter einem neuen Hoteldenken
Der Gedanke hinter Beyond Bookings entstand aus einer alltäglichen Beobachtung, die Alexander Blancke während seiner Jahre in der Hotellerie immer wieder machte: Zimmerauslastung und Leerstand gehören zu den größten Herausforderungen der Branche. Selbst gut geführte Häuser erreichen nie eine jährliche Vollbelegung. In Deutschland liegt der durchschnittliche
Leerstand bei rund 30% – das sind über 50 Millionen leerstehende Zimmer im Jahr. Zimmerkapazitäten, die Kosten verursachen, aber keinen Beitrag zur Wertschöpfung leisten.
Für den Gründer Alexander war schnell klar, dass in diesem Leerstand ein enormes Potenzial steckt. Statt ihn einfach abzuschreiben, stellte er sich die Frage, wie Hotels diese ungenutzte Ressource sinnvoll nutzen und welchen Mehrwert sie dadurch gewinnen können. Aus diesem Gedanken heraus entstand Beyond Bookings.
Der Name beschreibt genau das, wofür das Unternehmen steht: Hoteliers in allen Bereichen zu unterstützen, die über die reine Zimmerbuchung hinausgehen. Viele Häuser möchten investieren, modernisieren oder neue Projekte anstoßen oder das Gästeerlebnis verbessern. Doch begrenzte Budgets führen oft dazu, dass wichtige Vorhaben immer weiter nach hinten verschoben werden. Beyond Bookings möchte hier neue Möglichkeiten schaffen und Hotels den Handlungsspielraum geben, den sie benötigen, um genau diese Projekte zu realisieren.
Der zentrale Gedanke dabei: Leerstand nicht länger als unvermeidlichen Verlust zu sehen, sondern bewusst so einzusetzen, dass er dem Hotelier echten Nutzen bringt. Aus diesem Ansatz entwickelte sich das Konzept, das der CEO von Beyond Bookings im Podcast vorstellt: bebo convert.
bebo convert: Leerstand als wertvolle Ressource
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bebo convert macht das möglich, was in der Hotellerie lange als Widerspruch galt: Aus Leerstand Liquidität zu gewinnen. Unverkaufte Zimmer werden dabei nicht länger abgeschrieben, sondern dienen als Grundlage, um Lieferantenrechnungen zu begleichen, vollständig bargeldlos und ohne dabei das eigene Budget zu belasten.
Das Prinzip dahinter ist klar strukturiert: Beyond Bookings übernimmt die Brutto-Rechnung des Hotels, beispielsweise für Investitionen in Ausstattung oder digitale Lösungen. Im Gegenzug stellt das Hotel einen kleinen vordefinierten Teil seines Leerstands Beyond Bookings zur Verfügung. Diese Zimmer werden an Gäste vermittelt, die das Hotel bislang nicht erreicht hat. Die angebotenen Zimmer werden dabei ohne festes Datum verkauft. So bleibt garantiert, dass ausschließlich echter Leerstand genutzt wird und keine regulären Vertriebskanäle oder Preise berührt werden. Dadurch entsteht nicht nur unmittelbare finanzielle Entlastung, sondern auch eine zusätzliche Belegung, die zu neuen Stammgästen und mehr Inhouse-Umsatz führt.
Für Hotels hat dies gleich mehrere Vorteile:
- Rechnungen können beglichen werden, ohne Kapital einzusetzen.
- Leerstand wird sinnvoll genutzt und bringt finanziellen Mehrwert.
- Die Auslastung steigt durch neue Gäste, die das Hotel zuvor noch gar nicht kannten.
- Zusätzliche Umsätze in Restaurant, Bar oder Spa können generiert werden und bleiben vollständig kommissionsfrei beim Hotel.
Somit bietet bebo convert eine neue Möglichkeit, Projekte nicht länger aufzuschieben, sondern mit bestehenden Ressourcen zu verwirklichen. Leerstand wird dabei zu einem Werkzeug, das Hotels mehr Freiheit und Flexibilität verschafft.
Lernen, weiterdenken, weitergeben: Innovation in der Hotellerie
Innovation entsteht selten im Alleingang, sie lebt vom Austausch. Deshalb spielt der Wissenstransfer für Beyond Bookings eine wichtige Rolle. Im Podcast erzählt der Geschäftsführer Alexander, wie wertvoll der Kontakt zu jungen Talenten und Hotelfachschulen ist. Viele Studierende begegnen dem Thema Leerstand erstmals im Detail und sind überrascht, welche wirtschaftliche Bedeutung dahintersteckt.
Besuche, wie vom Young TIC zeigen, wie groß das Interesse an neuen Denkansätzen ist. Fragen rund um Leerstandsmanagement oder alternative Finanzierungswege führen regelmäßig zu lebhaften Diskussionen. Auch intern hat dieser Austausch Wirkung: Eine Kollegin hatte sich während ihres Studiums aktiv mit dem Thema
Leerstand auseinandergesetzt und entschied sich bewusst dafür, Teil des Teams zu werden – ein gutes Beispiel dafür, wie die nächsten Generationen die Branche mitprägen.
Für den Gründer ist klar: Wer Hotellerie weiterdenken will, muss bereit sein, bestehende Muster zu hinterfragen und Wissen aktiv zu teilen. Genau dazu möchte Beyond Bookings beitragen, mit Einblicken aus der Praxis und der Bereitschaft neue Perspektiven aufzunehmen und weiterzugeben. Dadurch entsteht ein Verständnis dafür, das über klassische Ausbildungsinhalte hinausgeht und die Branche langfristig stärkt.
Wachstum durch Kooperation und starke Partnernetzwerke
Das Wachstum von Beyond Bookings basiert zum Teil auf Zusammenarbeit und Empfehlungen. Neben den Hotels selbst spielen dabei vor allem Lieferanten, Branchenpartner und Netzwerke eine wichtige Rolle. Viele von ihnen erleben im Tagesgeschäft, wie herausfordernd es für Hotels ist, Projekte zu finanzieren und wie wertvoll zusätzliche Liquidität sein kann.
Auf Messen wie der INTERGASTRA oder INTERNORGA zeigt sich das besonders deutlich. Alexander Blancke berichtet im Podcast, dass Beyond Bookings nicht nur von Hotels angesprochen wird, sondern auch immer häufiger von Lieferanten. In Gesprächen mit Hotels, die Investitionen planen, aber im Budget eingeschränkt sind, landet dann oft die Visitenkarte von Beyond Bookings auf dem Tisch. So entstehen schließlich Partnerschaften, bei denen alle Seiten profitieren: Lieferanten bekommen Planungssicherheit, Hotels gewinnen Handlungsspielraum und Leerstand wird dabei sinnvoll genutzt.
Im Podcast kommt auch zur Sprache, dass Certified und Beyond Bookings bereits eine Partnerschaft verbindet. Der CEO von Beyond Bookings beschreibt sehr klar, warum diese Zusammenarbeit für viele Hotels sinnvoll ist: Certified unterstützt Häuser dabei, ihre Qualität zu steigern, Standards weiterzuentwickeln und durch Coaching neue Impulse zu setzen. Beyond
Bookings ergänzt diesen Ansatz um die finanzielle Seite – indem Leerstand genutzt wird, um Maßnahmen zu ermöglichen, für die im Budget oft nicht genügend Spielraum vorhanden ist. So entstehen Lösungen, die Zertifizierung und Weiterentwicklung nicht nur inhaltlich, sondern auch finanziell erreichbar machen.
Alexander Blancke: Der Hotelier hinter dem Konzept
Zum Ende des Gesprächs wird klar, wie stark Beyond Bookings von Alexanders eigener Laufbahn geprägt ist. Mit über 15 Jahren Berufserfahrung in der Hotel- und Tourismusbranche kennt er die Abläufe, Herausforderungen und wirtschaftlichen Zusammenhänge aus erster Hand. Genau dieses Praxiswissen war die Grundlage dafür, Leerstand nicht nur als Problem zu sehen, sondern als Ansatzpunkt für eine Lösung.
Auf die persönliche Frage nach seinem Urlaub verrät er, dass er sich auf keinen festen Stil festlegt. Mal ist es ein Städtetrip, mal ein Cluburlaub, mal eine einfachere Unterkunft. Für ihn zählt vor allem das Erlebnis und die Qualität des Aufenthalts – ganz egal, ob fünf Sterne oder Jugendherberge.
Fazit
Der Podcast mit dem Geschäftsführer Alexander Blancke und Christian Badenhop macht deutlich, dass Leerstand in der Hotellerie kein Randthema ist, sondern ein strukturelles Phänomen und zugleich ein bislang oft ungenutzter Hebel. Beyond Bookings zeigt mit bebo convert, wie Hotels diesen Hebel gezielt einsetzen können: Nicht über klassische Finanzierung, nicht über Preisdruck, sondern über einen bewussten Umgang mit bestehenden und leeren Zimmerkapazitäten.
Statt Projekte aufzuschieben oder Budgets weiter zu strapazieren, eröffnet bebo convert einen neuen Handlungsspielraum. Leerstand wird dabei nicht nur genutzt, sondern sinnvoll in Wert gesetzt – für Investitionen, Weiterentwicklung und zusätzliche Gäste. Der Podcast liefert damit keinen theoretischen Ansatz, sondern einen praxisnahen Blick darauf, wie Hotellerie heute anders gedacht werden kann: Partnerschaftlich, wirtschaftlich und mit einem klaren Fokus auf das, was ohnehin vorhanden ist.
Wer das vollständige Gespräch hören möchte, findet hier die Podcast-Folge:
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